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AIDS in Afrika

Die Seuche grassiert in Afrika und bedroht die globale Stabilität

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AIDS-Geschichte Bereits 1950 wurde AIDS mittels eines Anti-HIV-I-Antikörpers in kleinen Bereichen von Zentralafrika nachgewiesen. In dem Zeitraum von 1970 bis 1975 muss sich das HI-Virus in ganz Afrika ausgebreitet haben, bis sich nach 1975 über Haiti in die USA und schließlich nach Europa schleppte.

1981 wurden erste Fälle in den USA beschrieben, 1982 tauchte die Krankheit dann in Europa auf. Noch im selben Jahr, als das Virus Deutschland erreichte (1982), vermutete der amerikanische Wissenschaftler R. Gallo, es handele sich um einen humanen Retrovirus.

Im Mai 1983 identifizierte der französische Wissenschaftler L. Montagnier das Virus bei einem Lymphadenopathie-Patienten. Er nannte das Virus LAV (Lymphadenopathie-assoziierter Virus) Im selben Jahr, zwei Monate später, identifizierte wiederum R. Gallo den selben Virus und nannte ihn HTLV-III.

Ebenfalls 1983 entwickelte der Forscher M Popovic den H9-Klon, einen Klon humaner T-Helferzellen, der permanent HIV-I produziert. 1985 wurde der erste HIV-I-Test auf den Markt gebracht. Er erbrachte den Erkrankungsnachweis mittels Antikörper gegen HIV-I-Oberflächenproteine.

Ebenfalls 1985 wurden die Blutkonserven auf HIV-I-Antikörper hin untersucht. 1985/86 wurde der Rezeptor für HIV-I entdeckt: T4-Rezeptor auf den T-Helferzellen und Makrophagen. 1986/87 wurde der zweite AIDS-Erreger (HIV-II) nachgewiesen. wurde ein neuer HIV-I-Test entwickelt.

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